Burnout, Stress, Work-Life-Balance

Was ist ein Burnout?

Burnout ist ein Oberbegriff für unterschiedliche Arten von persönlichen Krisen, die zum Teil mit unscheinbaren Symptomen beginnen, aber in schwerwiegenden Symptombildern bis zu Arbeitsunfähigkeit und Suizidgedanken reichen können.

Ein Burnout ist gekennzeichnet durch ausgesprochene emotionale Erschöpfung, Reduzierung der Energie und Leistungsfähigkeit, Schwinden von Kräften, Erschöpfung durch übermäßige Beanspruchung und Stress.

Wer für etwas brennt ist voller Begeisterung und scheint unendliche Energiereserven zu haben. Er oder sie geht bei der Arbeit oder in der Familie, in seinen Aufgaben auf, bekommt i. d. R. Anerkennung und Erfolg und wird wertgeschätzt. Leider machen immer mehr Menschen dann die Erfahrung sich in einem Hamsterrad wiederzufinden. Oft betrifft das besonders pflichtbewusste, hilfsbereite, engagierte und ehrgeizige Menschen. Die Beweggründe sind unterschiedliche – u. a. ein Streben nach Erfolg und Anerkennung, Angst vor Statusverlust, Probleme bei der Abgrenzung oder beim Nein-Sagen, ein Sich-Verantwortlich-Fühlen, eine außerordentliche Hilfsbereitschaft. Dadurch werden Betroffene sehr oft mit Arbeit und Aufgaben überhäuft oder nehmen sich sprichwörtlich „zu viel auf den Teller“. Fast immer sind Betroffene der Überzeugung keine Alternative und keinen Ausweg zu haben.

Die Symptome eines Burnouts können u. a. emotionale und körperliche Erschöpfung, Antriebsschwäche, zunehmende Gleichgültigkeit, ein Gefühl nichts mehr zu erreichen / zu bewirken oder ein Mangel an Erfolgserlebnissen sein.

Wir schauen gemeinsam auf Ihre individuellen Lebensumstände, Schwierigkeiten, Symptome und mögliche Ursachen und finden gemeinsam einem Weg nach vorn in Richtung Lösung.

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Was ist Stress und was passiert im Körper?

Stress an sich ist nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Stress ist eine Aktivierungsaktion unseres Körpers. Ob dies positiv (Eustress) oder negativ (Distress) ist, ob sie für uns schädlich oder förderlich ist, hängt von unserer Bewertung der auslösenden Stress-Faktoren ab.

Stress kann die Würze im Leben sein, motivieren, uns antreiben, wie z. B. im Sport. Er kann auch negativ sein, wenn Situationen (Stress-Faktoren) von uns als Gefahr oder im allgemeinen negativ eingestuft werden und diese uns in kurz-, mittel- oder langfristige Alarmbereitschaft versetzen. Laut WHO ist negativer Stress eine der größten Gesundheitsgefahren für den Menschen neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Auswirkungen von Stress sind in diesem Film sehr schön veranschaulicht: https://www.youtube.com/watch?v=Fqnrk6NbB6w

In einer möglicherweise gefährlichen Situation (die sprichwörtliche „Begegnung mit dem Säbelzahntiger“) wird unser Körper durch den Sympathikus in Leistungsbereitschaft versetzt, d.h. er wird auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Im Körper werden nun Stresshormonen ausgeschüttet. Dadurch geschieht folgendes:

  • vermehrte Durchblutung und Aktivierung des Gehirns
  • Erhöhung der Muskelspannung
  • schnellerer Herzschlag
  • Bereitstellung von Energie in Form von Fetten und Zucker

Sind wir der Gefahr entkommen, normalisieren sich die Körperfunktionen wieder und die bereitgestellte Energie wird durch Flucht oder Kampf verbraucht.

Das Problem beginnt, wenn das Gehirn die als gefährlich eingestufte Situation nicht bewältigen kann. Dann kann sich dieser Stress-Mechanismus immer weiter aufschaukeln.

Das Beispiel „Säbelzahntiger“ kommt zum Glück in unserem Alltag selten vor, kann aber übertragen werden. Auch bei einem Streit wird unser Körper in Leistungsbereitschaft versetzt, es wird Energie bereitgestellt, etc. Da die bereitgestellte Energie aber nicht durch Flucht oder Kampf verbraucht wird, entsteht ein körperliches Ungleichgewicht.

 

Wird der Stress chronisch, kann es zu unterschiedlichen Symptomen bis zum Burnout kommen. Mögliche Folgen bzw. Symptome können sein:

  • Magen-/Darmprobleme
  • Blasenerkrankungen
  • Herzrasen
  • Rückenbeschwerden, Verspannungen
  • Denkblockaden
  • Aggressionen
  • Schlafstörungen
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Depressionen
  • Asthma
  • usw.

Der richtige Umgang mit Stress und den Stress zu reduzieren sind in der Folge wesentlich, um Stresserkrankungen zu vermeiden.

Ich unterstütze Sie gerne dabei, Ihren Umgang mit Stress zu verändern. Vereinbaren Sie online den Termin für Ihr kostenloses Erstgespräch.

 

Was bedeutet Work-Life-Balance?

Arbeits- und Privatleben sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und möglichst im Einklang miteinander sein. Die verschiedenen Lebensbereiche wie Arbeit, Familie, Freizeit, u.v.m. sollten in einem Gleichgewicht sein. Ist dieses Gleichgewicht nicht gegeben oder gestört, so kann sich das in Über- oder auch Unterforderung bis hin zu einem Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen bemerkbar machen.

Der Weg zu diesem Gleichgewicht ist unter Umständen ein langer und schwieriger – aber ein gangbarer!

Ich unterstütze Sie auf Ihrem ganz persönlichen Weg zu einem ausgeglicheneren Verhältnis zwischen Ihren Lebensbereichen, zwischen Anspannung und Entspannung.